Auswanderer aus Gechingen/Calw nach Westpreußen 1793

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    Liebe Forschungsmitglieder,

    folgendes ist von einen lieben Forschungsmitglied (Fritz Roller) für unsere Seite zur Verfügung gestellt worden:

    Quellen: Kirchenbücher, Rathausarchiv, Calwer Zeitung 1826-1940, Kalender.

     

    Die Auswanderungswelle ab dem Jahr 1781 hatte verschiedene Gründe. In Württemberg z.B. wurden die Landwirtschaftsbetriebe durch die Realteilungsgesetze immer kleiner. Diese Kleinbetriebe konnten die damals üblichen Großfamilien nur noch unzureichend ernähren, sodass viele in Württemberg keine Zukunftsperspektiven mehr hatten und ihr Heil in der Auswanderung suchten.

    Der Zug nach Westpreußen

    In Gechingen gab es um 1760 viele Weberfamilien, die ihre Produkte der Calwer Zeughandelskompanie zulieferten. Sie hatten dadurch ihr Auskommen, weil sie nicht von der Landwirtschaft abhängig waren. Zu dieser Zeit sind ungefähr 50 Weberfamilien hier ansässig gewesen. Der Umsatz der Calwer Firmen ging aber nach dem 7-jährigen Krieg (1756-63) zurück, die Konkurrenz aus Sachsen machte sich bemerkbar.
    Dazu kam, dass England mit Hilfe seiner Maschinen trotz Transportkosten die Stoffe noch billiger liefern konnte. Damit war der kleine Handweberbetrieb, der sich keine Maschinen leisten konnte, nach und nach zum Aufgeben gezwungen. Die Gemeinde war verpflichtet, die größte Not unter den Webern durch Unterstützungen zu lindern. Auf dem Rathaus wurde Brot verteilt, die größeren Bauernhöfe gaben Kartoffeln und Rüben ab.
    Nicht alle Bedürftigen wollten von Unterstützung leben, sie suchten Arbeit, vor allem als Knechte und Mägde. Doch die Aufnahmefähigkeit der Höfe war beschränkt. Da kam das Angebot des Königs von Preußen gerade zur rechten Zeit.
    Er versprach Siedlungsland in dem vom Kriege verwüsteten Westpreußen. Dort begann nach der ersten polnischen Teilung 1772, als ein Teil Polens an Preußen fiel, eine Aufbautätigkeit. Neue Siedler wurden durch Angebote wie Meilengelder für die Anreise, Zehrgelder für die Zeit der ersten Einrichtung und Rodegelder angelockt. Die Gehöfte wurden auf Staatskosten gebaut, Vieh jeder Art wurde gestellt und die Häuser teilweise mit Hausrat ausgestattet.
    1781 setzte die Auswanderungswelle hauptsächlich aus Württemberg ein und erreichte ihren Höhepunkt ein Jahr später, die letzten Nachzügler brachen 1803/4 auf.
    96 Menschen aus Gechingen, Leineweber, Zeugmacher, Taglöhner, Schmiede und Zimmerleute siedelten aus, kaum Bauern. Im Zuge der Auswanderungseuphorie wurden auch einige mitgerissen, die diesen Schritt später bedauerten und wieder zurück kehrten. Die meisten Auswanderer zogen in die Gegend von Bromberg und Marienwerder.
    Der württembergische Herzog Karl Eugen arbeitete energisch gegen die Auswanderung, weil er eine Ausblutung des Landes befürchtete und um den Fortbestand seiner Armeen bangte. Er bestellte viele Auswanderwillige zur Audienz, um sie von ihrem Plan abzubringen. Auch die Amtmänner waren angehalten, die Leute zum Bleiben zu bewegen. Der Oberamtmann in Markgröningen erhielt folgenden Brief:
    „Er, Oberamtsmann, ist irrig daran, wenn er solcherlei Vorhaben herzoglicher Untertanen für gleichgültig ansieht. Sie müssen nachdrücklich davon abraten und sie warnen, das gesegnete Württemberg zu verlassen.“
    Sehr zustatten kam dem Herzog, wenn schlechte Nachrichten aus Westpreußen eintrafen, die er gleich von Amtswegen verbreiten ließ. Z.B. schrieb Johannes Kreidler aus Schönbronn u.a.:
    „Ihr alle geschwistrigen Kinder und alle Anverwandten, bleibet im Land und nähret euch redlich und lasset euch nichts mehr vom Land Polen einfallen. Ich bitte euch um Gottes Willen, und seid getrost und guten Muts, wenn ihr den Brief lest, und gebet dabei Gott die Ehr, dass ihr noch bürgerlich einwohnet im Württemberger Land. Lieber arbeiten, dass euch das Blut unter den Nägeln hervorspritzt. So habt ihr noch mehr guten Schatten bei einer Wassersuppe bei euch als in Polen bei Bier und Branntwein!“
    1806 wurde die Auswanderung dann durch die württembergische Regierung verboten.

    Die Auswanderungswilligen wurden noch durch Lieder wie das folgende in ihrem Vorhaben bestärkt:

    „Jetztund ist es ausgemacht,
    dass der Marsch geht nach Polen;
    man hat es herausgebracht,
    dass man keinen zurück darf holen.
    Tretet eure Reise an
    in das polnisch Kanaan.

    Allhier ist es nimmer gut,
    dort in Polen ist es besser,
    fasset einen neuen Mut!
    Dort gibt es auch volle Fässer.
    Bei dem Bier und Branntewein
    kann man auch vergnüget sein.

    Was hilft euch der edle Wein?
    Ihr darft doch sehr wenig trinken;
    wollt ihr hier gleich lustig sein,
    müsst ihr an die Schulden denken;
    diese plagen euch all Tag,
    dass man nicht mehr leben mag.

    Großer König Friederich,
    deines Adlers Flügelschatten
    trösten unsere Arme sich,
    weil es hier nicht geht von statten;
    je mehr sich der Arme bückt,
    desto mehr wird er gedrückt.

    Deine Vorsorg ist bekannt,
    großer Friedrich, großer König,
    weil in unserm Vaterland
    viele Leut und Güter wenig,
    und wo man könnt ernten ein,
    kommen Hirsch und wilde Schwein.

    Diese haben großes Recht,
    auch die Früchte zu verderben,
    drum ist es allhier so schlecht.
    Man lässt niemand was erwerben,
    was man hier will fangen an,
    ist fast alls umsonst getan.

    Sitzt hier einer in der Ehr,
    dass er muss ein Amt verwalten,
    da kommt er sogleich daher,
    tut den Armen übel halten;
    spricht der Arme nur ein Wort,
    heißt es gleich: Ins Zuchthaus fort.

    Was soll doch der arme Mann
    hier auf solche Art anfangen,
    weil er sich nicht helfen kann?
    Viel tut man von ihm verlangen,
    dass er mit seinem saurem Schweiß
    fast nichts aufzutreiben weiß.

    Doch wünscht eurem Herzog Glück,
    der’s so redlich mit euch meinet;
    ob ihr schon der Amtsleut Glück
    und ihr Treue jetzt beweinet,
    doch so schreiet freudevoll:
    Karl Herzog, nun lebe wohl!

    Nun in Gottes Namen reist,
    reiset ihr bedrängten Brüder!
    Friedrich ist es, der euch
    kann geben viel und große Güter,
    denn er ist der große Held,
    hier in dieser ganzen Welt.

    Bleibet Friedrich nur getreu,
    er will euch so wohl versorgen;
    denket nicht an eure Reu,
    hier will euch doch niemand borgen.
    Preußisch Wort, das hält den Stich,
    grüßet nur den Friederich!

    Nun so lasset uns fein bald
    reisen in das preußisch Polen,
    weil man dorten in dem Wald
    kann viel Wachs und Honig holen.
    Honig in den Brantenwein,
    das mag auch recht köstlich sein.

    Honig ist recht zuckersüß,
    so kann nichts gefunden werden;
    drum so hebe auf die Füß,
    springe über Stein und Erden
    in das polnisch Kanaan,
    wo man Honig genug trifft an.
    (Melodie: Jesus meine Zuversicht)

    An der Enz, im Strohgäu, im Schwarzwald und anderwärts lagen die Höfe teilweise so dicht beieinander, dass Wagen und Pflüge sich gegenseitig behinderten. Von den kleinen Landwirtschaften konnten sich die Menschen nur kümmerlich ernähren. Besonders schlimm wurde es in Jahren mit Missernten. Getreide- und Brotpreise trieben in die Höhe. 1770-71 waren solche Hungerjahre. In keinem anderen europäischen Land war die Bevölkerungsdichte und das Wachstum so hoch.

    Die Schwaben zogen allerdings nicht unbesonnen davon. So schickten sie heimlich Kundschafter, die sich mit eigenen Augen von den Zuständen und Aussichten vor Ort zu überzeugten. Jeder gute Bericht veranlasste neue Auswandererströme unter Geschwistern, anderen Verwandten und Nachbarn.

    Ein Brief von 1782 aus Westpreußen:

    „Jetzt will ich euch erst recht gründlich berichten, mit wenigen Zeilen und nur das Notwendigste schreiben, was die höchste Gnade des Königs durch die Führung Gottes an uns und allen Kolonisten tut. Wir bekommen von Feld anderthalb Huben Land, das ist nach württembergischen Mess 48 Morgen Land und 16 Viertel gute Wiesen. Wir können aber noch viele Wiesen machen, auch einen Wagen, einen Pflug, zwei Eggen, zwei Pferde, zwei Ochsen, zwei Küh, sechs Schaf, vier Zuchtschweine, Gänse, Enten, Hühner, Äxte, Beil, Misthaken, Gabel; ich kann nicht alles nennen; in Summa alles. was ein Hauswirt bedarf; und ich bekomme noch das ganze Zimmergeschirr und alles das auf Erb und eigen auf Kindskinder und auf immer und ewig und das Reisegeld bekommt man auch, auf jede Person 11 preußische Taler und 8 Groschen.
    In Berlin bekommt man nicht mehr als 4 Taler und in Bromberg 2 Taler, das übrige aber bekommt man, wenn man auf ein Gut angewiesen ist. Der Ort, wo wir jetzt sind, heißt Groß-Succing in dem Königlich Westpreußen Dominien Amte Sobowoz, drei Stund von Danzig, liegt an der Landstraße. Wir haben schon einen Schulmeister, unseres Oberjettingers Vetter sein Bruder, den Hippen von Holzbronn und wir bekommen auch eine Kirch und jeder ein neues Haus, Scheuren und Stall und bei einem jeden Haus zwei Morgen Garten. Obst gibt’s genug, es ist noch wohlfeiler als bei uns, Frucht gibt es auch genug und Weizen, Roggen, Gerste, Haber und Erbsen und es ist diese Frucht so teuer als in dem württembergischen Land gewesen ist. Es ist dies Jahr ein Fehljahr gewest, es hat so lange Zeit nicht geregnet, und sind doch noch alle Scheuern voll.
    Wann ihr hereinkommen wollt, so macht euch so bald als möglich ist, auf den Weg; wann mein Bruder draußen bleiben will und meine Schwester, so müssen sie sich auch so kümmerlich nähren wie ich und haben keinen guten Stund zu hoffen, und hier in diesem Land bekommt ihr Brot genug. Wann einer im Reich nur hinwegbringt, dass er Zehrung hat auf den Weg, so ist er reich genug, dann hier bekommt einer wie der andere, ob einer Geld hat oder nicht; es ist nur wann einer Geld hat, so ist er unruhig, verlässt sich auf das kaufen, dann wendet er sein Geld übel an; wann er das Gut gekauft hat, so ist er dennoch des Königs Untertan, wie einer, der ein Gut geschenkt bekommen hat.
    Wir aber sind von allem frei und geben von unserem Sach allem nicht mehr als 19 1/2 Taler, dann darf mir niemand, wann ich’s nicht leiden will, die 19 1/2 Taler sind vor alles und alles. Wann ihr aber kommen wollt, so lasst euch ein leichtes Wägelein machen und kauft euch Pferde, dass ihr nur denkt, ihr kommt mit auf Berlin, da verkauft ihr die Pferde und das Wägele behaltet, so bekommt ihr ein sicheres Fuhrwerk bis herein; nehmt auch ein Dutzend Sicheln und Sägessen mit und ein Einsatz Reutteren und bringt mir auch eine Hirschhaut mit, dass zwei Paar Hosen gibt; dann die sind gar teuer und fast nicht zu kaufen hier; ein Paar schaflederne Hosen kosten hier 3 Taler. Nehmt oder schickt meinem Weib auch ihre Spindeln her, dann hier gibt es gar keine.
    Wann mein Schwärvater wüsste, wie es hier wär, so würde er gewiss auch herein kommen, so dürfte er doch nicht mehr ander Leut schaffen, da hat er Arbeit genug vor ihn selber und das Weberhandwerk ist auch recht gut, dazu wann man einer solche Zeugle machen kann wie mein Schwär, denn solche Ware ist rar hier bei uns.
    Die Reise ist nicht gefährlich, aber doch beschwerlich, denn man kann oft an vielen Orten nichts haben, ihr müsset euch wohl versehen mit allerlei Sachen auf der Reise, denn durch das ganze preußische Land könnet ihr in keinem Wirtshaus auf keinem Dorf nichts haben; ihr müsst euch von einer Stadt zu der anderen mit Brot und Fleisch versehen, sonst müsst ihr manchmal den bitteren Hunger leiden; dann ist es uns manchmal so gegangen, dass wir oft haben müssen mit dem hungrigen Bauch ins Bett; und wann ihr in ein Wirtshaus kommt, da es guten Branntwein hat, so müsst ihr immer mit euch führen; der Branntwein und das Fleisch ist wohlfeil.
    Ich habe ein Schwein gekauft für 4 Taler und hat 130 Pfund gewogen und ein Viertel recht gut Ochsenfleisch, das Pfund für 2 1/2 Kr. und es ist recht gut Fleisch, und Wein kann man auch haben. 3 Schoppen württembergischer Mess kost 30 Kr. Man kann in Danzig alles haben, was zu verdenken ist. Das Pfund Wolle kost 15, das Pf. Flachs 10, ein ganz Schaf kauft man vor einen Taler.
    Nimmt aber doch eure Better mit, dann ist es gut, wann einer alle Nacht kann in seinem Bett liegen, und dann müsst ihr es einrichten, dass ihr alle Nacht auf euren Wägen schlafen könnt, sonst kommt ihr ohne Ungeziefer nicht herein. Und lasst euch in Berlin gleich auf die Marienwerder-Kammer schreiben in Zobowizer Amt und lasst euch gleich von Berlin den nächsten Weg nach Danzig führen und fahrt gleich auf uns zu nach Großzuccen. Und ihr Eltern kommt zu mir, ich kann euch Brot genug schaffen. Glaubt nur keinem nichts, der hierin gewesen ist. Der Jettinger Zimmermann, der Hartmann, ist bei 60 Meilen nicht da herein gekommen, wo wir sind. Sie sind nicht weiter gekommen als auf Schneidemühl und da haben sie nichts als verbranntes Städtle gesehen; sie haben euch nichts können sagen, das sie gesehen haben, sondern sie haben einem jedem geglaubt, was man ihnen vorgelogen hat, sie werden euch einen großen Jammer in Leib eingejagt haben und haben euch nicht ein einiges Wort sagen können von Grund von Wahrheit.
    Jetzt will ich mein Schreiben beschließen und wir grüßen euch alle viel 1000mal und befehlen euch in Schutz des Allerhöchsten, auch einen Gruß an die Catharina Lässerin, ich kann nicht weiter schreiben, dass sie herein soll; sie kann tun, was sie will; auch noch eins, mein Weib ist wirklich auch recht groß schwanger und wird mir nächstem in die Kindbett kommen, ich verbleibe euer getreuer Sohn
    Jakob Friedrich Maier, Zimmermann

    PS. Nehmt auch etliche Pfund Schnupftabak mit euch, dann hier bekommt ihr so keinen mehr, und auch Wetzstein mit euch, und nehmt wohl in Acht, dass euch auf der Reis nichts gestohlen wird; eure Pfannen und den Kessel nehmt auch mit, wann ihr es führen könnt, und mit dem Geldwechsel nehmt euch auch in Acht; die Dukaten sind am besten und das Conventionsgeld, daran verspielt ihr am wenigsten, und lasst ihr euch auch nicht abschrecken auf der Reis, wann man euch das Herz schwer machen will; man hat es uns auch so gemacht, aber wir haben niemanden nichts geglaubt und haben uns auf Gott verlassen, und sind Gottlob und Dank auf einen guten Platz gekommen, der Herr hat uns gut versorget. Wann mein Schwärvater nicht hereinkommt, so tritt er ihm und seinem Sohn sein Glück mit Füßen und er soll schon nicht so daran sehen, wann er schon nicht so viel Geld lös; ihr bekommt ja alles geschenkt. Nehmet auch ein halb Duzet Geißlstecken. Wir sind hier alle Bauern in Westpreußen, draußen wären wir alle Bettelleut. Haltet aber euch gar nicht auf; dann die, wo im Frühjahr hereinkommen, haben es besser, als die, wo im Spätjahr hereinkommen, dann können sie gleich heuen und ernten. Alle Professionen haben es recht gut, sie verdienen Geld genug, ich hätt auch können in eine rechte Stadt kommen, aber ich bin lieber auf das Land gegangen; ich kann die Profession so gut treiben als ich will, als in der Stadt; so hab ich doch auch Land dabei; es ist besser Land haben als keins; das Land bleibt mir, ob ich gesund oder krank bin.
    Also Gott befohlen, euer getreuer Sohn Jacob Friedrich Maier.“

    #4473

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    Die Auswanderer aus Gechingen nach Westpreußen waren:

    OSB 3/5
    1781 Äderle, Johann Georg *24.11.1755, Schneider, er kam wieder zurück.
    Frau: Katharina Barbara *07.02.1749  + 13.03.1807 Gollup West Pr.

    OSB 42/24
    1782 Bock, Margaretha *24.08.1735

    OSB 47/20
    1783 Brackenhammer, Johann Jakob *15.03.1733, Bauer und Beck, wieder zurück nachdem er schon in Berlin die Nase voll hatte. Nicht gerade freundlich wurde er nach mitgebrachtem Vermögen gefragt. Auch befriedigten ihn neue Nachrichten aus Westpreußen nicht. Allerdings ging er 1786 nach Gollub zurück.
    Seine Frau: Harsch, Magdalene Kathathrine *02.02.1745, kam wieder zurück   + 23.03.1799
    Kinder:
    Brackenhammer Marie Margarete *11.07.1764 Westp. oo Johann Matthias Schmelzle
    Brackenhammer Johann Jakob *08.12.1769, wieder zurück, Breitenholz
    Brackenhammer Johann Ernst *07.01.1768, nach Schlesien
    Brackenhammer Johannes *26.09.1774, Westp.
    Brackenhammer Tobias *15.06.1780, kam wieder zurück  + 04.10.1840 Kirchheim
    Brackenhammer Michael Johann Friedrich *11.05.1783, Westp.
    Brackenhammer kam das erste Mal am 23.06.1783 in Gollub Bezirk Marienwerder an

    OSB 47/20
    1812 Brackenhammer, Sofie Magdalene *28.06.1772

    OSB 70/2
    1782 Class, Jakob Friedrich *Sulz, Zimmermann
    Seine Frau: Breitling, Sara *06.04.1727
    Kinder:
    Class Christine Barbara *23.07.1750
    Class Andreas *30.09.1758
    Class Margareta *18.12.1760
    Class Christoph Friedrich *25.12.1762
    Class Marie Agnes *17.04.1764
    Class Marie Elisabeth *02.02.1766
    Class Dorothea *12.09.1767
    Class Johannes *12.04.1771
    Class kam am 18.05.1782 im Netzedistrikt Ortschaft Sierakowo, Domänen-Amt Kruschwitz an. Zog dann weiter über Galizien in den Ort Frautautz in der Bokuwina, die 1918 beim Verfall der Österreichischen Monarchie an Rumänien fiel. 1940 wurden die deutschen Bauern von dort ins Reich geholt. Ein Teil wurde in Polen angesiedelt, der andere kam ins Elsass. 1945 flohen sie in die Pfalz, wo die Nachkommen noch heute leben.
    Die Nachkommen der Auswandererfamilie Class leben heute über die ganze Welt verstreut, auch in Kanada, USA, Südamerika und Australien

    OSB 90/7
    1803 Döttinger, Johann Michael *01.12.1750, kam wieder zurück  + 02.07.1809

    OSB 85/9
    1781 Dingler, Jakob *14.07.1734, + 1804 Leineweber
    Seine Frau: Fischer, Anna Magdalene *13.12.1739  + 1814
    Kinder:
    Dingler Jakob *09.04.1759  + 1782
    Dingler Joh.Michael *12.05.1763  +1826  oo  1786 mit Luise Barbara Schmidt *1769  + 1836
    Dingler Johannes *09.03.1766  + 1830  oo 1789 mit Anna Marie Knöller *1768  + 1844
    Dingler Paulus *04.10.1769  + 1836   oo 1795 mit Karoline Beutenmüller *1773  + 1846
    Dingler Johann Konrad *22.12.1772  + 1846  1. oo 1797 mit  Barb.Fortenbacher*1779  + 1807
    2.  oo 1807 mit  Anna Maria Fortenb.*1780  + 1846
    Dingler Maria Magdalena *19.12.1775  + 1817  oo 1796 mit Michael Hahn
    Dingler Friedrich *24.10.1779  + 1835  1.  oo 1803 mit Anna Maria Friese*1784  + 1807
    2.  oo 1808 mit Magdalene Reichert *1787  +809
    3.  oo 1809 mit  Maria Pfau *1791  + 1843
    Dingler Johann Jakob *1882
    Familie Dingler kam am 23.11.1781 in Gardschau Marienwerder an.

    OSB 91/18
    1782 Dreher, Anna Barbara *13.05.1744
    Kind:
    Dreher Johann Georg *03.06.1772

    OSB 142/20
    1782 Gehring, Hans Leonhard *28.03.1722  + 1785, Zeugmacher und Fleckenschütz
    Kinder:
    Gehring Maria Katharina *20.02.1757
    Gehring Johann Georg *15.11.1760
    Gehring Johann Christian *13.01.1766, kam wieder zurück
    Gehring Martin *1771
    Gehring Johann Jakob *1775
    Gehring kam am 20.05.1782 in den Netzedistrikt nach Trzeciewiec, Domänen-Amt Krone an der Brahe

    OSB 155/44
    1781 Gräber, Johann Georg *16.08.1755  + 1807  oo mit Anna Marg.Bründlinger *1765  + 1807
    Gräber kam am 11.12.1781 nach Gollub

    OSB 155/50
    1785 Gräber, Ludwig, Taglöhner *20.05.1752  + 17.03.1828
    Seine Frau: Heim, Margarete *15.10.1749
    Kinder:
    Gräber Anna Margarete *24.07.1779
    Gräber Georg Ludwig *02.09.1782
    Gräber Jakob *25.07.1789
    Familie Gräber kam am 27.05.1782 nach Skompe, ging am 20.12.1782 wieder nach Gechingen zurück, wanderte erneut 1783 aus und kam endgültig 1797 wieder zurück

    OSB 159/5
    1782 Grimm, Agathe geb. Stängle *15.04.1730 (2.  oo mit Johannes Schneider)
    Kind:
    Grimm Agatha *29.06.1757  + 1793   oo 1782 mit Georg Friedrich Prophet

    OSB 193/26
    1783 Heim, Christoph *03.01.1753  + 1807,  Leineweber und Totengräber
    1.  oo mit Christina Strohm *05.01.1753  + 1791
    2.  oo 1791 mit Barbara Dreis *1743  + 1807
    Kinder:
    Heim Johann Jakob *03.12.1780  1.  oo geschieden, 2.  oo 1845 mit Katharina Elisabeth Neumann
    Heim Johann Bernhard *13.08.1782  + 1784
    3. und 4. Kind *1784/1785  + 1784/1785
    Heim Johann Michael *1786
    Heim Christiane Katharina *1788
    Heim Anna Maria *1791
    Familie Heim kam am 23.06.1783 nach Biehl, später Gollub

    OSB 251/9
    1782 Kielwein, Johannes *15.11.1742, Leineweber
    Seine Frau: Dettinger, Magdalene *13.12.1743
    Kind:
    Kielwein Johannes *18.07.1774
    Familie Kielwein kam am 20.05.1782 in den Netzedistrikt Trzeciewiec, Domänen-Amt Krone an der Brahe

    OSB 251/11
    1782 Kielwein, Johann Georg *04.01.1746, Beck, kam zurück nachdem er schon in Berlin die Nase voll hatte. Nicht gerade freundlich wurde er nach mitgebrachtem Vermögen gefragt. Auch befriedigten ihn neue Nachrichten aus Westpreußen nicht. Er war heilfroh, dass er sein Haus um den Verkaufspreis wieder zurück bekam
    Seine Frau: Elisabeth Katharina Harsch *23.12.1749
    Kinder:
    Kielwein Simon *28.10.1776
    Kielwein Johann Ernst *28.10.1781

    Eltern OSB 282/32
    1782 Krauss, Anna Barbara *03.10.1749
    Kind:
    Krauss Joh. Friedrich *03.03.1775

    OSB 310/1
    1782 Leyer, Martin *?, Schäfer
    Frau: Kaufmann, Elis. *Sternenfels
    Kinder:
    Leyer Maria Agathe *22.06.1764
    Leyer Georg Jakob *05.11.1765
    Leyer Elisabet *19.01.1771
    Leyer Joh. Georg *23.04.1773
    Leyer Joh. Martin *13.05.1776
    Leyer Katharina *09.06.1778
    Leyer Barbara *18.04.1782
    Familie Leyer kam am 30.06.1782 nach Dombrowken und zog später nach Bessarabien.

    OSB 330/2
    1783 Mauch, Jakob Joh. * Gebersheim.
    Frau: Härtkorn, Marie *19.08.1737
    Kinder:
    Mauch Josef  *12.12.1768
    Mauch Agnes *12.06.1780

    OSB 382/10
    1782 Quinzler, Maria geb.Härtkorn *19.08.1737

    OSB 410/3
    1782 Rüffle (Kuefler), Joh. Michael *10.10.1722, Metzger
    oo Anna Maria
    Kinder:
    Rüffle (Kuefler) Joh.Georg *23.04.1762   1.  oo mit Maria Dorothea Best *1758  + 1805
    2.  oo 1805 mit Kath. Hohl *1770  + 1830
    Rüffle (Kuefler) Markus Jakob *27.11.1763
    Familie Rüffle zog in den Netzedistrikt Trzeciewiec, Domänen-Amt Krone an der Brahe

    OSB 430/3
    1803 Süsser, Joh.Balthasar *26.07.1763, Leineweber
    Frau: Schmid, Friederike *Gärtringen
    Kinder:
    Süsser Joh. Balth. *22.07.1791
    Süsser Georg Michael *28.02.1795
    Süsser Friederika *15.08.1796
    Süsser Anna Maria *20.04.1798
    Süsser Maria Susanna *19.02.1800

    OSB 447/80
    1781 Schneider, Alt Johannes *30.05.1715, Zeugmacher.
    2. Frau: Grimm geb. Stängle Agatha Maria *15.04.1730  + 1787
    Kinder aus 1. Ehe:
    Schneider Gertrauda *18.08.1741
    Schneider Jakob *13.12.1742  + 1812  oo mit Maria Blum *1761  + 1812
    Schneider Joh. Michael *24.02.1746  + 1815
    Schneider Anna Barbara *26.04.1748
    Schneider Joh. Bernhard *04.12.1755
    Kind aus der 1 .Ehe der 2.Frau:
    Grimm, Agathe *29.06.1757 (siehe Grimm)
    Familie Schneider zog in Netzedistrikt Trzeciewiec, Domänen-Amt Krone an der Brahe

    OSB 493/1
    1782 Strohm, Bernhard *1715  + 1787 Simmozheim, Schmied.
    Frau  + 1770
    Kinder:
    Strohm Joh. Bernhard Leonhard *02.09.1749  oo mit Marie Barbara Fischer *1752  + 1807
    Strohm Christina *05.01.1751
    Strohm Joh. Jakob *07.11.1762  + 1829 Prischno bei Sibno  oo 1782 mit Kath. Roth *1761
    Familie Strohm kam am 20.07.1782 nach Bielsk

    OSB 493/2
    1782 Strohm, Joh.Bernhard Leonhard *02.09.1749  + 1807, Schmied
    Frau: Fischer, Marie Barbara *1752  + 1807 Beinberg
    Kinder:
    Strohm Eva Kath. *02.10.1781
    Strohm Joh. Christoph *+1784
    Strohm Kath.Barbara *1786  + 1830  oo 1808 mit Christian Spohn *1772
    Strohm Christine *+1788
    Familie Strohm kam am 20.07.1782 nach Bielsk

    OSB 520/2
    1782 Weinbrenner, Johann Michael *20.05.1738  + Westpreußen
    Frau:  Anna Klara geb. Schumacher *13.08.1736
    Kinder:
    Weinbrenner Jakob *05.12.1759  oo 1784 mit Magdalena Stark
    Weinbrenner Johann *? , zog am 05.05.1783 nach Württemberg, um eine Frau zu holen, später ließ er sich in Marienwerder nieder
    Die anderen 5 Kinder kamen wieder zurück
    Familie Weinbrenner kam am 20.05.1782 nach Trzeciewiec, Domänen-Amt Krone an der Brahe

    Nach „Miller“ sollen aus Gechingen noch folgende Personen stammen (nicht im OSB)
    Johann Peter Schlauch
    Dietrich Schatz
    Michael Küfler
    Caspar Ginader

    Ich bedanke mich im Namen aller Mitglieder für die hervorragende Arbeit.

    liebe Grüße Kerstin

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