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    Kopp Wilhelm
    *22.03.1882 in Wellerswalde bei Oschatz (Sachsen)
    oo04.02.1911 in Dresden mit Helene geb. Baumgart *31.12.1888 in Stettin

    Kopp wurde als Kommandant des Seefrontenwerks Huitschuenhuk bei der Beagerung Tsingtaus am 7.11.1914 verwundet und gerit am gleichen Tag in japanische Gefangenschaft, aus welcher er erst am 16.01.1920 heimkehrte.
    Vom 1.8.1920 bis zum 31.3.1924 war Kopp dann Sportoffizier der Marinestation der Nordsee in Wilhelmshaven und Leiter der Lehrgänge für Leibesübungen, die er bis zum 30.9.1926 auch in Mürwik für die Marine leitete.
    Er wurde am 1.4.1926 zum Kapitän z.S. befördert und am 30.9. des gleichen Jahres verabschiedet.
    Von 1927-1936 war er Verwaltungsdirektor und Vorsitzender des Prüfungsausschusses an der deutschen Hochschule für Leibesübungen in Berlin, Deutsches Stadion, später Reichssportfeld. und hat als solcher die Olympischen Spiele 1936 mit vorbereitet.
    1936 wurde er reaktiviert und war bis zum Herbst 1939 Kdr. der Wehrbezirks Stade, dann bis Mai 1941 Kdr. des Wehrbezirks Hamburg IV, als welcher er gleichzeitig auch das W. B.K. für Seefahrer aufbaute. Vom 3.5.-4.7.1941 war Kopp Festungskdt. Memel, dann wurde er bis November des gleichen Jahres in Nordrußland an der Front vor Leningrad als Seekommandant eingesetzt. November 1941-Januar 1943 Seekdt. Ukraine als Flankenschutz nach See zu für den Vormarsch der Panzerarmee Kleist. Zum Küstenschutz im Asow-Meer stellte Kopp viele Batterien auf, außerdem hat er – mit zum großen Teil kroatischen Seeleuten-90 Küstenboote zu Flottillen zusammengestellt.
    Januar-April 1943 Seekdt. Loire in St. Nazaire,. Er wurde am 1.2.1942 zum Konteradmiral befördert und am 30.6.1943 aus dem aktiven Wehrdienst entlassen.
    Anschrift: Hamburg 21, Gustav-Freytag-Straße 1

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