Antwort auf: Wie organisiert man die Daten richtig?

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CarloS
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Guten Morgen Wolfgang,

Du hast auf Frage schon zahlreiche, nützliche Hinweise erhalten. Zusammenfassend möchte ich sagen, dass Du aus den Geburts-, Trau- und Sterbematriken ALLE Informationen herausziehen und dokumentieren solltest. Das können sein: Wohnorte, Hausnummern, Berufe, Krankheiten, Paten, Zeugen, usw. Darüberhinaus sind die Quellenangaben ebenfalls sorgfältig zu erfassen, ggfs. kann auch die entsprechende Seite der Matrik heruntergeladen und abgelegt werden.

Du wirst schon gemerkt haben, dass Du auf diese Weise für jede Person eine Vielzahl von Informationen erhältst. Um sie auswerten oder weiterverarbeiten zu können, musst Du sie geordnet und strukturiert ablegen. Mit Excel habe ich auch begonnen, aber es zeigte sich, dass es für diesen Zweck nur sehr eingeschränkt verwendet werden kann. Gebraucht wird eine Datenbank, die eine geordnete Ablage mitbringt und auch die Möglichkeit bietet, die Daten sortieren und auswerten zu können. Auch dazu hast Du schon Beispielprogramme erhalten, denen ich ich diese hinzufügen möchte:

Gramps
Ein kostenloses Opensource-Programm mit einer Vielzahl an Möglichkeiten.

Family Tree Builder
Von diesem Programm gibt es eine kostenlose Variante, die für diese Zwecke alle erforderlichen Funktionen mitbringt. Das Programm ist sehr intuitiv zu bedienen und bietet die Möglichkeit, alle und wirklich alle Informationen abzulegen.
Aber Achtung: Auch für die kostenlose Version ist eine Registrierung erforderlich. Mit diesem Programm können auch Datensicherungen in die Internetwolke (Cloud) vorgenommen werden und der eigene Stammbaum kann mit den Stammbäumen anderer Mitglieder auf Übereinstimmungen geprüft werden. An und für sich eine sinnvolle Sache, aber man muss sich im Klaren sein, dass die eigenen Daten an Betreiber/ Organisationen/ Internet weitergegeben werden können. Aus Datenschutzgründen ist mit diesem Programm sicherlich sehr vorsichtig umzugehen.

Freemind
Ein kostenloses Opensource-Programm, das zur Erstellung von Mindmaps gedacht ist. Hier kann man sich quasi seine eigene Datenbank erstellen und für diese Zwecke nutzen.