Antwort auf: Das Ostpreußenblatt – Jahrgang 1/Folge 1 vom 05.04.1950

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Seite 30
Ueber nachstehende Sterbe- und Straffälle in russischer Gefangenschaft liegen Heimkehrererklärungen vor, zu denen die Anschriften der Angehörigen fehlen:
1. Pepper Anna, geb. etwa 1911/13, verh., fünf Kinder, aus Sarkau, Kreis Samland. Sieben Jahre Straflager wegen Wegnehmens von sieben Dorschen
2. Simon Frieda, geb. etwa 1920/23, ledig, Schneiderin aus Starkenberg, Kreis Samland
3. Sommerfeld, Vorname unbekannt (männlich), geb. etwa 1906 aus Gerdauen (verstorben Ende Dezember 1946 in Altenai
4. Sommer Alois, geb. etwa 1895, verh., aus Ostpreußen, Uffz. 1. San.-Komp., 1. Kosaken-Div., verstorben
5. Spresnie Emil, geb. etwa 1911, Werkmeister aus Rastenburg (zwölf Jahre Zwangsarbeit)
6. Serwatka Albert, geb. 1902, Landwirt aus Angerburg (Oktober 1949 aus dem Lager Michailowka geholt, wohin unbekannt
7. Schneider Horst, geb. etwa 1926, Landwirt aus Ebenrode/Melluhnen (verstorben Februar 1946 in Rapinsk
8. Woweries Wally, geb. etwa 1921, verh., aus Juditten bei Königsberg (1947 auf Heimattransport, da aber schwer lungenkrank, evtl. unterwegs verstorben), Wil-zeck, Emilie, gen. Mila, geb. etwa 1920, Wirtin im Hotel Ratskeller in Johannisburg (1947 an Diphtherie verstorben
Zuschriften der Angehörigen bitte an die Geschäftsführung der Landsmannschaft Ostpreußen, Hamburg 24, Wallstraße 29 B

Ueber Karl Angerhöfer, der am 29. März 1945 bei Schiewenhorst als Soldat gefallen ist, letzter Wohnort der Eltern war Rohrfeld, Kreis Neumark in Westpreußen, kann Auskunft geben Hauptlehrer Boldt in Soßmar (Lehrte)

Georg Ankermann, (16) Ruppertshain 1. Ts., Post Königstein, Heilstätte, ist bis August 1946 mit folgenden ostpreußischen Kameraden im Lager 315/1 Dnjeprodshershinsk-kaja bei Dnjepropetrowsk zusammen gewesen:
1. Horst Heidemann (Ehefrau Ellen Heidemann), Königsberg, Sophienstraße 10, Eltern Hermann Heidemann, Königsberg, Domnauerstraße 3d
2 Paul Hollge (Heinrich Hollge, Lengniethen bei Germau, Kreis Samland)
3. Georg Hähn (Robert Hähn, Bartenstein, Mockerau 5
4. Fritz Spießwinkel (Frieda Bottke, Königsberg-Ponarth, Karschauer-Straße 70b
5. ? Dehn (Anna Dehn, Langwiese, Kreis Heilsberg)
Die Angehörigen werden gebeten, sich an Herrn Ankermann zu wenden. Bitte den Anfragen Porto beifügen

Herbert Stolke, (13a) Riederau, Am Ammersee, Seeweg 53, teilt mit, daß auf dem Heimtransport im Waggon ein Kamerad mit Namen Albert Letmann aus der Umgegend von Allenstein verstarb.
Zuschriften der Angehörigen bitte an die obige Anschrift

Richard Richter, Schreiber und Rechnungsführer von 1943 bis 1945 in der Luftmunitionsanstalt Domnau/Koskeim, Ostpreußen, kann über viele Angehörige der Muna und des Landesschützenzuges 26/11 Auskunft geben und sucht noch die Anschriften des ehemaligen Personals der Muna. Gefallen ist:
Fritz Kotzan aus Schippenbeil, am 6. 2. 1945 in Roditten, Kreis Heiligenbeil, tödlich verwundet und dort beerdigt
Albert Pratzard, wahrscheinlich aus Grünacker, gefallen 27. 3. 1945 am Haff bei Balga, Kreis Heiligenbeil, ebenda beerdigt. (Ein Lichtbild von „Lottchen“ habe ich als letztes Vermächtnis durch fünf Jahre Gefangenschaft in Rußland noch im Besitz. Wer kennt das Lottchen aus Grünacker?)
Wo sind die Angehörigen von:
Curt Allenberg, Kellner, geb. 30. 11. ?, wohnhaft gewesen in Königsberg? Angehörige waren 1944/45 nach Reichenbach-Vogtland evakuiert
Ernst Pachali, etwa 46 Jahre alt, trug starke Brillengläser. Heimatort unbekannt, war Ostpreuße
Edwin Duntz, früher Danzig, Spendhaus, Neugasse 4
Weitere Nachrichten gibt Richard Richter, Oberlengenhardt, Kreis Calw/Württemberg

Ueber folgende Landsleute liegen Heimkehreraussagen vor:
Johann Zimmermann, geb. 17. 4. 17 in Kernsdorf, Kreis Osterode
Irene Weinert, geb. etwa 1922. aus Skulten bei Liebemühl, Kreis Osterode
Zuschriften der Angehörigen erbittet die Geschäftsführung der Landsmannschaft Ostpreußen, Hamburg 24 tWallstraße 29 B