Adressbücher Bremen

Adressbücher Bremen

I m 16. Jahrhundert waren die weltlichen Rechte des Erzbischofs der Stadt Bremen fas alle im Besitz des Rats und der Bürger. In dieser Zeit blühte der Handel und das Gewerbe, was den 16 000 bis 20 000 Einwohner einen hohen Wohlstand einbrachte. Bremen beherrschte ein großes Landgebiet, wie das ganze heutige Staatsgebiet ohne die Dörfer Hastedt, Schwochhausen und Grolland. Es besaß das Gericht Borgfeld, das Amt und Schloß Blumenthal, das Gericht Neuenkirchen, mit Lehe die Herrschaft Bederkesa, sowie die Lehnherrschaft über das Schloß Elm an der Oste.


Mit der Reformation und vielen schweren Opfern erkaufte sich Bremen die Richsunmittelbarkeit. Als erster Prediger, der die Lehre Luthers nahe brachte war der Augustinermönch Heinrich von Zütphen.


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Das erste Adressbuch von Bremen wurde durch den Verleger Caspar Hinrich Schreiber herausgegeben, was leider nicht mehr vorhanden ist. Somit ist das im Jahre 1794 erschienene Adressbuch das älteste von Bremen. Das Werk von Herr Schreiber setzte nach seinem Tode im Jahre 1813 die Witwe fort. Ab dem Jahre 1844 führte der Sohn Johann Heinirch Schreiber den Verlag fort.

Ein neues Adressbuch der freien Hansestadt Bremen kam 1854 unter der Feder von Heinrich Strack heraus.

Der Herausgeber ab 1874 war Moritz Heinsius. Der Verlag Carl Schünemann nahm seit 1904 seine Arbeit in Sachen Adressbücher auf.

Johann Karl Pflüger *24.01.1897 Bremen Kaufmann in Bremen
Sohn des Kaufmanns Johann Carl Pflüger zu Bremen und der Laura Antonia geb. Kellner
(Quelle: Ahnen und Enkel: Sammlung von Ahnen- und Nachkommen-Listen. Neue Folge der Ahnenreihen aus allen deutschen Gauen, Band 3 von Hans Friedrich von Ehrenkrook, C. A. Starke, 1959)

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